Japanische Banken bringen Yen- und Dollar-Stablecoins auf den Markt
- MUFG, SMBC und Mizuho werden durch Fiat gedeckte Stablecoins schaffen
- Pilotprojekt startet 2025 mit Mitsubishi Corporation
- Initiative integriert japanische Banken in die globale tokenisierte Wirtschaft
Drei der größten Banken Japans—Mitsubishi UFJ (MUFG), Sumitomo Mitsui (SMBC) und Mizuho—haben gemeinsame Pläne angekündigt, durch Yen und US-Dollar gedeckte Stablecoins herauszugeben. Ziel ist es, Unternehmenszahlungen zu modernisieren und die digitale Liquidität auf dem japanischen Markt zu erhöhen. Diese Initiative stellt einen entscheidenden Schritt zur Integration des traditionellen Finanzsystems mit der Infrastruktur digitaler Vermögenswerte dar.
Laut der Zeitung Nikkei zielt das Projekt darauf ab, einen gemeinsamen Standard für internationale Unternehmen und Transaktionen zu schaffen, sodass Abwicklungen in Fiatwährungen direkt innerhalb des japanischen Bankensystems erfolgen können. Das erste Pilotprojekt wird mit der Mitsubishi Corporation, einem der größten Konglomerate des Landes, durchgeführt und dient als erste Fallstudie für die Einführung der neuen Stablecoins.
Mit über 300 Unternehmen, die mit dem Netzwerk der drei Banken verbunden sind, hat die Initiative das Potenzial, die Art und Weise, wie große Unternehmen Überweisungen und Zahlungen tätigen, grundlegend zu verändern. Stablecoins, die darauf ausgelegt sind, die Parität zu traditionellen Währungen zu halten, versprechen, sofortige Abwicklung und Blockchain-Nachverfolgbarkeit mit der Sicherheit und Transparenz von Bankreserven zu kombinieren.
Die Einführung dieser digitalen Währungen erfolgt in einem zunehmend günstigen regulatorischen Umfeld. Die japanische Regierung hat die Genehmigung nationaler, an den Yen gebundener Stablecoins beschleunigt und die Entwicklung von Einlagentoken und On-Chain-Abwicklungslösungen gefördert. Unter den laufenden Projekten ragt DCJPY der Japan Post Bank heraus, das voraussichtlich bis zum Geschäftsjahr 2026 als tokenisierte Yen-Einlage eingeführt wird.
Dieser Fortschritt verschafft Japan eine herausragende Position in Asien, da der Kontinent seine Bemühungen zur Schaffung klarer Regeln für den Stablecoin-Markt verstärkt. Die Bewegung spiegelt auch den globalen Kontext der Institutionalisierung digitaler Vermögenswerte wider, wobei der GENIUS Act in den Vereinigten Staaten einen bundesweiten Rahmen für Emittenten schafft.
Ripple und SBI Holdings planen beispielsweise bereits, Anfang 2026 RLUSD in Japan einzuführen, was den institutionellen Appetit auf Stablecoins und tokenisierte Infrastrukturen unterstreicht. Die Zusammenarbeit zwischen MUFG, SMBC und Mizuho signalisiert, dass der japanische Bankensektor direkt mit ausländischen Emittenten konkurrieren und das Land als Innovationszentrum für stablecoin-basierte digitale Zahlungen positionieren möchte.
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